{"id":51791395715222270,"date":"2023-06-06T11:27:46","date_gmt":"2023-06-06T09:27:46","guid":{"rendered":"https:\/\/orchesterfreunde-gera.de\/content\/?page_id=51791395715222270"},"modified":"2023-06-06T11:27:48","modified_gmt":"2023-06-06T09:27:48","slug":"7-philharmonisches-konzert-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/orchesterfreunde-gera.de\/content\/7-philharmonisches-konzert-3\/","title":{"rendered":"7. Philharmonisches Konzert"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\">7. Philharmonisches Konzert: Tomaso Albinoni, Ludwig van Beethoven und Antonio Vivaldi<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Das Reussische Kammerorchester begeistert mit Albinoni, Beethoven und Vivaldi unter der Leitung des Generalmusikdirektors Ruben Gazarian<\/p>\n\n\n\n<p>von Paula Krause<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Gera. Am 10. Mai 2023, 19:30 Uhr. Im Konzertsaal des Gera Theaters spielt das Reussische Kammerorchester ein sehr besonderes und anspruchsvolles Konzert. Es ist ein Abend voller musikalischer H\u00f6hepunkte mit ausgew\u00e4hlten Werken von Tomaso Albinoni, Ludwig van Beethoven und Antonio Vivaldi. Unter der Leitung des renommierten Generalmusikdirektors Ruben Gazarian gelingt es dem Kammerorchester die Zuh\u00f6rer mit einer herausragenden Darbietung zu begeistern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Er\u00f6ffnet wird das Konzert mit Albinonis \u201eKonzert in C-Dur f\u00fcr zwei Oboen\u201c. Vom Reussischen Kammerorchester begleitet spielen zwei Oboen-Solisten, Robert Matthes und Albrecht Pinquart, welche Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera sind mit einer herausragenden Leistung. Das Orchester erzeugt mit den Solisten eine elegante und feierliche Atmosph\u00e4re, die den Zuh\u00f6rern einen Vorgeschmack auf die musikalische Reise des Abends gibt. Besonders beeindruckend war die Virtuosit\u00e4t der Solisten, die Albinonis Werk mit beeindruckender Pr\u00e4zision und Emotion interpretierten. Die dynamischen Wechsel zwischen ruhigen Passagen und lebhaften Melodien verleihen der Auff\u00fchrung eine wunderbare Vielfalt, die sich durch den ganzen Abend hinweg zieht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Auch mit Antonio Vivaldis \u201eKonzert in C-Dur\u201c \u00fcberzeugen beide Solisten an den Oboen mit beeindruckendem Spiel und ansteckender Begeisterung. Die musikalische Kommunikation zwischen Solisten und Orchester ist hervorragend und die Zuh\u00f6rer k\u00f6nnen die Freude sp\u00fcren, die von der B\u00fchne ausgestrahlt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Es ist eines der sowohl anspruchsvollsten als auch genialsten St\u00fccke Beethovens. Mit der \u201eGro\u00dfen Fuge in B-Dur\u201c in der Fassung f\u00fcr Streichorchester von Felix Weingartner wagt sich der Generalmusikdirektor Ruben Gazarian an einen monumentalen Klassiker, \u00fcber den Gazarian pers\u00f6nlich spricht, bevor er den Taktstock hebt. Das Orchester entfesselt eine gewaltige Energie und verleiht dieser Komposition eine eindringliche und kraftvolle Interpretation. Die Streicher zeigen eine bemerkenswerte technische Pr\u00e4zision und beeindruckende dynamische Kontraste. Die komplexen Strukturen und die intensive emotionale Tiefe der Musik werden mit gro\u00dfer Ausdruckskraft dargestellt. Dieses Werk ist ein spannendes Erlebnis f\u00fcr die Zuh\u00f6rer, welches tief ber\u00fchrt und fesselt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Nach der Pause wurde das Programm mit einem weiteren St\u00fcck, dem \u201eStreichquartett Nr. 14 in cis-Moll\u201c in der Fassung f\u00fcr Streichorchester von Dimitri Mitropoulos, aus Beethovens Portfolio fortgesetzt. Dieses Werk zeichnet sich durch seine melancholische und zugleich tiefgr\u00fcndige Stimmung aus. Das Reussische Kammerorchester bietet eine exzellente Interpretation, bei der alle Instrumente im Zusammenspiel perfekt miteinander harmonieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Als Zugabe h\u00f6ren wir ein einf\u00fchlsames und beeindruckendes Werk von Edward Elgar. Diese zus\u00e4tzliche Darbietung bietet einen perfekten, ruhigen Abschluss des Abends und sorgt f\u00fcr einen emotionalen Ausklang des Konzerts.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Insgesamt war das 7. Philharmonische Konzert in Gera ein au\u00dfergew\u00f6hnliches und vielseitiges Konzert. Auch das Publikum bedankte sich lautstark mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen. Einen gro\u00dfen Dank an das Reussischen Kammerorchester und an den Generalmusikdirektor Ruben Gazarian.<\/p>\n\n\n\n<p>______________________________________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">7. Philharmonisches Konzert in Gera<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Das Reussische Kammerorchester &nbsp;spielte St\u00fccke von Albinoni,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Beethoven und Vivaldi unter dem Dirigat des<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Generalmusikdirekors Ruben Gazarian.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Von Maha Dieminger<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">10.05.2023, 19.30 Uhr, Gera<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Tomaso Albioni (1671-1751) komponierte zu Beginn des 18. Jahrhunderts das Konzert C-Dur f\u00fcr zwei Oboen, Streicher und Basso continuo. Die Oboen wurden von Robert Matthes und Albrecht Pinquart gespielt. Beide Solo-Oboisten sind t\u00e4tig im Philharmonischen Orchester Altenburg Gera. Der Einklang zwischen den Solisten und dem Orchester war au\u00dfergew\u00f6hnlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Anschlie\u00dfend erklang die Gro\u00dfe Fuge von Ludwig van Beethoven (1770-1827) in der Fassung f\u00fcr Streichorchester von Felix Weingartner (1863-1942). In seinen letzten Lebensjahren komponierte Beethoven drei Streichquartette. Das Streichquartett op. 130 war besonders komplex und sehr neuartig. Die Gro\u00dfe Fuge war urspr\u00fcnglich der letzte Satz des Streichquartetts, aber Beethoven strich diesen und ver\u00f6ffentlichte ihn als eigenst\u00e4ndiges Werk. Die Streichquartette faszinierten Komponisten wie Felix Weingartner und Dimitri Mitropoulos, die Orchesterfassungen dieser Werke schufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Der italienische Meister Antonio Vivaldi hat ebenso zu Beginn des 18. Jahrhunderts ein Konzert in C-Dur f\u00fcr zwei Oboen, Streicher und Basso continuo komponiert. Beide Werke in einem Konzert zu h\u00f6ren und sie somit vergleichen zu k\u00f6nnen, war sehr interessant.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Nach der Pause erklang erneut ein Streichquartett von Ludwig van Beethoven: Nr. 14 cis-Moll, in der Fassung f\u00fcr Streichorchester von Dimitri Mitropoulos. Das Streichquartett beeindruckte das Publikum sehr und der Abend endete mit tosendem Applaus. W\u00e4hrend ich zum Ausgang schlenderte, h\u00f6rte ich viele begeisterte Besucher, die sich \u00fcber das gelungene Konzert austauschten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>7. Philharmonisches Konzert: Tomaso Albinoni, Ludwig van Beethoven und Antonio Vivaldi Das Reussische Kammerorchester begeistert mit Albinoni, Beethoven und Vivaldi unter der Leitung des Generalmusikdirektors Ruben Gazarian von Paula Krause Gera. Am 10. Mai 2023, 19:30 Uhr. 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