{"id":51791395715222240,"date":"2023-03-20T08:29:01","date_gmt":"2023-03-20T07:29:01","guid":{"rendered":"https:\/\/orchesterfreunde-gera.de\/content\/?page_id=51791395715222240"},"modified":"2023-03-20T08:29:04","modified_gmt":"2023-03-20T07:29:04","slug":"5-philharmonisches-konzert-5","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/orchesterfreunde-gera.de\/content\/5-philharmonisches-konzert-5\/","title":{"rendered":"5. Philharmonisches Konzert"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\">Von L. Rebecca Anlauf:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Gera: 5. Philharmonisches Konzert mit Preistr\u00e4gern des Deutschen<\/strong> <strong>Musikwettbewerbs<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">An den Klippen von Cornwall und in Schottischen Pal\u00e4sten: Im 5.Philharmonischen Konzert verwandelt das Philharmonische Orchester Altenburg Gera den Konzertsaal in einen Schauplatz britischer Naturromantik<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">27.01.2023<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Ethyl Smyth und Felix Mendelssohn Bartholdy: das Thema des 5. Philharmonischen Konzerts dreht sich um \u201eReisen durch Gro\u00dfbritannien\u201c. So wurden zwei St\u00fccke von der auf deutschen B\u00fchnen eher unbekannten Ethyl Smyth verbunden mit der 3. Sinfonie Felix Mendelssohn Bartholdys, der <em>Schottischen<\/em>. Nicht ohne Hintergedanken, wie Konzertdramaturgin Dr. Birgit Sp\u00f6rl in der Einf\u00fchrung gestand, denn der Klassiker sollte Publikum an Land ziehen, um sich auch mit der Musik der englischen Komponistin Smyth auseinanderzusetzen. Als zus\u00e4tzlicher Anreiz wurden f\u00fcr das Smyth Konzert au\u00dferdem Solist*innen geladen: Iona Cristina Goicea (Violine) und Tillmann H\u00f6fs (Horn), beide Preistr\u00e4ger des Deutschen Musikwettbewerbs, weshalb der Deutsche Musikrat das Konzert f\u00f6rderte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Der 27-j\u00e4hrige Hornist wurde in Hamburg in eine Musikerfamilie hineingeboren und erlernte zun\u00e4chst das Trompetenspiel, bis er sich 2011 entschloss zum Horn zu wechseln \u2013 eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen: Im Jahr 2017 gewann Tillmann H\u00f6fs als erster Hornist seit 33 Jahren wieder den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs. Sein Solospiel wurde besonders im 2. Satz des Smythschen Konzerts zum Genuss, denn hier kam das Horn richtig zur Geltung. Sein Auftritt wirkte herrlich unkonventionell und sympathisch, der K\u00fcnstler vereinte Jugendlichkeit mit herausragender musikalischer Leistung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Neben ihm auf der B\u00fchne: Die rum\u00e4nische Violinistin Iona Cristina Goicea, ihrerseits Preistr\u00e4gerin des deutschen Musikwettbewerbs 2018. Dass sie schon auf zahlreichen B\u00fchnen renommierter Konzerth\u00e4user stand und vielfach f\u00fcr ihr dramatisches Spiel ausgezeichnet wurde, ist der B\u00fchnenpr\u00e4senz der K\u00fcnstlerin anzumerken. Mit feuerrotem Lippenstift und wehendem blauen Abendkleid betrat sie die B\u00fchne und \u00fcberzeugte durch ihr leidenschaftliches Violinspiel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die beiden Musiker*innen erg\u00e4nzten sich gut. Sie wirkten nicht wie in Konkurrenz, sondern wie in Harmonie und warfen mein vorheriges Gef\u00fchl \u00fcber den Haufen zwei Solisten seien stets einer zu viel. Mit gro\u00dfem Applaus und Blumenstr\u00e4u\u00dfen \u2013 f\u00fcr den H\u00f6fs kurzerhand sein Horn zur Vase umfunktionierte \u2013 verlie\u00dfen die beiden K\u00fcnstler*innen die B\u00fchne. Zusammen mit dem Philharmonischen Orchester und Generalmusikdirektor (GMD) Ruben Gazarian hatten sie das Publikum von der Sch\u00f6nheit der Musik Ethyl Smyths \u00fcberzeugt. Bei den zwei wunderbaren Kompositionen und der beachtlichen Leistung aller Beteiligten h\u00e4tte ich mir allerdings noch mehr Beifall gew\u00fcnscht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Mehr Beifall bekam das absolute Repertoire-St\u00fcck Mendelssohn Bartholdys. F\u00fcr die <em>Schottische <\/em>ben\u00f6tigte der GMD keine Partitur mehr, stattdessen wurde der Frack aus dem Schrank geholt und sich mit Inbrunst und Emotion dem Dirigat gewidmet. Im flotten folkloristischen 2. Satz der Sinfonie habe ich mich pers\u00f6nlich wieder einmal in Klarinette und Querfl\u00f6te verliebt. Das Konzert verging wie im Fluge, so mitrei\u00dfend und sch\u00f6n war es.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Ob melancholische Sehnsucht, Ruhe oder Heiterkeit: Die <em>Schottische <\/em>Sinfonie bietet eine Bandbreite an Gef\u00fchlen, die sich in den Reaktionen des Publikums niederschlugen. Aus dem Rang ert\u00f6nten zahlreiche Bravorufe und Jubelgeschrei, es wurde mit H\u00e4nden geklatscht und mit F\u00fc\u00dfen getrommelt, der Applaus ging einige Minuten, w\u00e4hrend dem Dirigenten der Schwei\u00df auf der Stirn geschrieben stand und mindestens eine Zuschauerin in Tr\u00e4nen ausbrach.<\/p>\n\n\n\n<p>________________________________________________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Von Paula Krause:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>5. Philharmonisches Konzert: Ethel Smyth und Felix Mendelson Bartholdy<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Gera.&nbsp; Am 25. Januar 2023, 19:30 Uhr im Konzertsaal Gera im Theater Altenburg Gera spielte das Philharmonische Orchester Altenburg Gera im ersten Teil des Abends das Vorspiel zum 2. Akt der Oper \u201eThe Wreckers\u201c mit dem St\u00fcck \u201eAn den Klippen von Cornwall\u201c von Ethel Smyth. Zu der Komponistin gab es zuvor eine kleine, aber sehr interessante Einf\u00fchrung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Ethel Smyth (1858-1944) war eine englische Komponistin mit einem sehr au\u00dfergew\u00f6hnlich starken und eigensinnigen Charakter, was sich auch in ihren Kompositionen wieder spiegelt. Das darauffolgende Konzert, bestehend aus drei S\u00e4tzen waren allerdings in einem sehr m\u00e4\u00dfigen, langsamen Tempo und wurden mit einer Violinistin und einem Hornisten begleitet. Das Finale vor der Pause von Ethel Smyth wurde mit einem etwas schnellerem Satz beendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Ioana Cristina Goicea, geborene Rum\u00e4nin spielte ausgezeichnet die Violinen Soli im Konzert vor der Pause. Sie wurde Deutsche Musikpreistr\u00e4gerin und trat in den verschiedensten Kammermusikensembles auf. Ebenso herausragend und auch preisgekr\u00f6nt ist der Hornist Tillmann H\u00f6fs. Die beiden Solisten erg\u00e4nzten sich sehr harmonisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Ebenso sch\u00f6n war der zweite Teil des Abends. Gespielt wurde von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) die \u201eSchottische Sinfonie Nr.3 in a-Moll\u201c. Sie bestand aus vier wundersch\u00f6nen S\u00e4tzen, die ihn \u00fcberwiegend aus der Natur inspirierten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Der Generalmusikdirektor und Dirigent Ruben Gazarian dirigierte an diesem Abend mit viel Leidenschaft und den Mendelssohn Barhtoldy hervorragend ganz ohne Partitur. Auch das Publikum war begeistert. Es wurde viel geklatscht und auch gestampft.<\/p>\n\n\n\n<p>________________________________________________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Von Maha Dieminger:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Das Philharmonische Konzert des Orchesters Altenburg Gera<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Ruben Gazarian spielte das Philharmonische Orchester Altenburg Gera Werke von Ethel Smyth und Felix Mendelssohn Bartholdy.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">25.01.2023, 19.30 Uhr, Gera<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Mir eindrucksvollen Kl\u00e4ngen startet das Konzert mit dem Vorspiel zum 2. Akt  \u201eAn den Klippen von Cornwall\u201c aus der Oper The Wreckers von der britischen Komponistin Ethel Smyth (1858-1944). Auch komponiert von der Engl\u00e4nderin folgte ein Konzert f\u00fcr Violine, Horn und Orchester mit Ioana Christina Goicea, Violine, und Tillmann H\u00f6fs, Horn. Die jungen Solisten sind beide Preistr\u00e4ger des Deutschen Musikwettbewerbs. Durch ihr ausgezeichnetes solistisches-, sowie Zusammenspiel miteinander und mit dem Orchester, konnten sie gl\u00e4nzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Nach der Pause folgte Felix Mendelssohn Bartholdys (1809-1847) 3. Sinfonie, genannt die \u201eSchottische\u201c. Als junger Mann reiste er nach England. Inspiriert von Bartholdys Reise nach Gro\u00dfbritannien und von der eindrucksvollen Natur Schottlands entstand diese Sinfonie. Der H\u00f6rer kann durch die beeindruckenden Kl\u00e4nge des Orchesters die wundersch\u00f6nen schottischen Landschaften f\u00f6rmlich vor sich sehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Der Abend endete mit tosendem Applaus des begeisterten Publikums.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von L. Rebecca Anlauf: Gera: 5. Philharmonisches Konzert mit Preistr\u00e4gern des Deutschen Musikwettbewerbs An den Klippen von Cornwall und in Schottischen Pal\u00e4sten: Im 5.Philharmonischen Konzert verwandelt das Philharmonische Orchester Altenburg Gera den Konzertsaal in einen Schauplatz britischer Naturromantik 27.01.2023 Ethyl Smyth und Felix Mendelssohn Bartholdy: das Thema des 5. 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