6. Philharmonisches Konzert

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Termin
14.02.2020
19:30 Uhr

Ort
Brüderkirche Altenburg

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Richard Wagner (1813-1883): Ouvertüre zu Die Feen
Christian Gottlieb Müller (1800-1863): Concertino für Bassposaune und Orchester Es-Dur op. 5
Robert Schumann (1810-1856): Manfred-Ouvertüre op. 115
Camille Saint-Saëns (1835-1921): 3. Sinfonie c-Moll op. 78 Orgelsinfonie

Die Bassposaune ist nicht gerade das Instrument, dem viele Solokonzerte gewidmet wären. Ein solches schrieb jedoch der in Leipzig und später in Altenburg wirkende Christian Gottlieb Müller, welches ihn seinerzeit überregional bekannt machte. Das hochromantische Konzert, unter Posaunisten gut bekannt, bringt der Leipziger Posaunist Sebastian Krause zur Aufführung. Dem Komponisten Müller brachte es jedoch keinen nachhaltigen Ruhm. Allerdings verhalf er durch seinen Kompositionsunterricht zwei jüngeren romantischen Komponisten zu großer Berühmtheit: Sowohl Richard Wagner als auch Robert Schumann profitierten in ihrer jeweiligen Leipziger Zeit von Müllers Erfahrung. Die Ouvertüre zu Wagners früher Oper Die Feen leitet auch das Konzert ein; an Müllers Posaunen-Concertino schließt sich dann die Ouvertüre zu Robert Schumanns Schauspielmusik Manfred an.
Nach der Pause folgt ein dem gut mit Schumann und Wagner bekannten Franz Liszt gewidmetes Werk: Die 3. Sinfonie von Camille Saint-Saëns, auch Orgelsinfonie genannt. Darin spielt die Orgel zwar keine herausragende Rolle, ist aber doch im sinfonischen Kontext eine ungewöhnliche Besetzung. Ungewöhnlich ist auch die Form der Sinfonie, die nur aus zwei Sätzen besteht, wobei Saint-Saëns sich trotzdem an der traditionellen Sinfonieform orientiert und im ersten Satz Einleitung mit Adagio und im zweiten Scherzo mit Finale verbindet. Er selbst sagte über diese Sinfonie: „Hier habe ich alles gegeben, was ich geben konnte … so etwas wie dieses Werk werde ich nie wieder schreiben.“ Und tatsächlich komponierte Saint-Saëns nach dieser keine weitere Sinfonie mehr.